Wie werden Synkopen behandelt?
Die Hauptanliegen bei der Behandlung von Synkopen bestehen in der Vorbeugung von wiederauftretenden Ohnmachtsanfällen, in der Verringerung des Sterberisikos, sowie in der Verbesserung der Lebensqualität des Patienten.
Bei harmloseren Erscheinungsformen beschränken sich die therapeutischen Maßnahmen häufig auf eine "Patientenschulung". Dazu gehören z.B.:
- Vermeidung von Situationen, die eine Ohnmacht auslösen können
- Bewusstmachung von Warnsignalen, die einer Ohnmacht vorausgehen
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
- Üben von Gegenmaßnahmen (z.B. Überkreuzen oder Anspannen der Beine)
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Anders präsentiert sich die Situation bei Risikopatienten. Es sind dies z.B. Patienten, die als Ursache für Synkopen eine Herzerkrankung aufweisen, die sich während eines Ohnmachtsanfalls verletzt haben oder Patienten, die bestimmten Berufsgruppen zugerechnet werden, wie z.B. Kraftfahrer.
Die Entscheidung über die Art der Behandlung von Synkopen ist unmittelbar abhängig von der genauen Diagnose, vom Gesamtzustand des Patienten, sowie von dessen sozialen Umfeld und muss deshalb von Ihrem Arzt individuell getroffen werden.
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